• Yannick

Es gibt einen einfachen Trick beim Zusatzverkauf: Nie eine „Ja oder nein“ Frage stellen. Wieso?


The Math behind the scenes: Eine „Ja oder Nein“ Frage ist eine 50% / 50% Frage. Du willst deine Chance erhöhen, indem Du drei Optionen Deinen Kunden aufzählst - nach dem Hauptgang zum Beispiel. Dies reduziert das 50% Nein auf => 33 % Nein und erhöht das 50% Ja auf 66% Ja. Lege nach angemessener Zeit (nach Beendigung der Hauptgänge) Deine schöne visuelle Dessertkarte mit schönen Bildern an den Tisch. So kann sich der Gast ganz in Ruhe mit Deiner Dessertkarte und den Beschreibungen beschäftigen. Wenn der Tisch mit dem Essen fertig ist, dann kannst Du vorbeigehen und fragen:


Ist alles in Ordnung? War das Essen gut? Möchtet Ihr noch einen Kaffee oder eine Crêpe mit Ice Cream dazu? Was ist Ihr Lieblingsdessert?

(Das wichtigste ist, ein Gespräch zu führen, um herauszufinden, was der Gast so mag, damit man ihm das richtige anbieten kann und somit sein Kundenerlebnis erhöht und Du mehr verdienen kannst).

Tipp: Das gewünschte Ergebnis immer zu Letzt anbieten.

  • Yannick

Das Konzept der Treuekarte ist einfach, aber von vielen missverstanden. Es geht um die Informationen über Deinen Kunden und sein Kaufverhalten im Austausch gegen Punkte und Gutscheine. Wenn Du eine digitale Treuekarte hast und die einzigen Informationen, die Du erhältst ist, wie viele an einem Tag, in einer Woche oder in einem Jahr gestempelt haben, dann ist das nicht so hilfreich. Wieso? Du triffst Deine Entscheidungen nicht aufgrund von Cumulus-Punkten oder Superpunkten, wo Du am liebsten einkaufen gehst, sondern an dem Ort, wo Du Deine Lieblingsprodukte kaufen kannst. Dass Du Punkte sammeln kannst dabei, ist ein “Nice-to-have”, aber nicht entscheidend. Dann machst Du lieber eine physische Treuekarte und machst folgendes: Stelle die Treuekarte in der Nähe der Kasse oder POS auf. Biete nach jedem Kauf eine Treuekarte an. Wenn der Kunde jetzt die Treuekarte ablehnt, dann ist es für Ihn eine einmalige Sache, da er nicht von der Gegend ist oder er ist schlicht und einfach kein Punktesammler. Nimmt er hingegen die Treuekarte an, dann hat er die Absicht wiederzukommen. Da kannst Du mit deinem Kunden ein Gespräch führen, um mehr über ihn herauszufinden: Wohnt er in der Gegend? Arbeitet er in der Gegend? Geht er hier in die Schule? Und so weiter und so fort. Die Kundenbeziehung aufzubauen und zu pflegen ist einer der wichtigsten Aufgabe in der Gastronomie.

Kleiner Tipp: Nutze Stempel mit verschiedenen Farben und segmentiere Deine Kundschaft damit, denn jemand der zurück ins Büro geht, wird eher ein Dessert kaufen für die Kaffeepause am Nachmittag, als ein Schüler, der um diese Zeit Schulschluss hat und keinen Kühlschrank im Schulzimmer hat.





Wichtig ist bei einer neuen Treuekarte, dass Du 2x einen Stempel gibst, und wenn er mitten drin ist, nochmals 2x einen Stempel gegeben. Wieso?

Jeder Anfang ist schwer, so motivierst Du Deinen Kunden die Treuekarte zu nutzen, er verlässt Dein Gastro-Konzept mit einem guten Gefühl und Du gewinnst Sympathie-Punkte.

Wir mögen es nicht, wenn wir sehen, dass es noch soooo lange geht, daher gibst Du ihm in der Mitte noch einen Motivationskick, damit er dem Endziel näher ist. Wir mögen es nicht, kurz vor der Ziellinie aufzugeben.



  • Yannick

Aktualisiert: 6. Juli 2020

Wenn jemand Deine Webseite besucht, dann hat er die Absicht, vorbei zu kommen und will Dein Restaurant vorher abchecken, daher lohnt es sich, ihm einen Gutschein anzubieten im Austausch gegen persönliche Informationen, wie Name, Vorname und Email-Adresse.




Wenn der Webseitenbesucher vorbeikommt, um den Gutschein einzulösen, dann fragst Du:

„Nur als reiner Neugierde, wie sind sie auf unsere Webseite gestossen? Und arbeitest Du in der Nähe oder wohnst Du da?“

Dann schreibst Du das auf und ergänzt diese Information in Deiner email-Liste. Wieso?

The Math behind the scenes:

So kannst Du all denen gezielte Newsletter mit super Deals, Events & Co. zukommen lassen!


1) Arbeiter/in: Wenn Du jemanden, der in der Nähe arbeitet, überzeugen konntest vorbei zu kommen, dann wird er sicherlich wöchentlich:

1x am Mittag vorbeikommen und ca. 20 CHF ausgeben x 40 Wochen* = 800 CHF Das coole ist, dass die meisten selten allein essen, was die Einnahme mindestens verdoppelt 1'600 CHF pro Jahr.

Die Frage: Was für ein Gutschein wärst Du diesem Arbeiter bereit zu geben, damit du 1'600 CHF im Jahr gewinnst?


2) Quartierbewohner/in: Denen kannst Du Newsletter für Samstag brunch, Events, Workshops oder Take-away Deal am Montagabend anbieten, die wenigsten mögen am Montag nach dem Weekend am Abend kochen ;-)

Beispiel: Ein guter Ansatz ist diese Webseite: https://lolaskitchen.ch

(Ich würde da noch Name & Vorname, Geburtstagsdatum und email-Adresse verlangen.)

Kontakt

+41 78 681 38 89

 

info[at]enchant.live

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